Datenlogger

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Die 2. Platine von links zeigt den Datenlogger

Der Adapter für die CompactFlash-Karte wurde aus einem IDE-CF-Adapter für PCs hergestellt. Der Stromversorgungsteil wurde abgefräst. Außerdem waren einige Verdrahtungsänderungen erforderlich, da die CF-Karte in einem vom IDE-Bus abweichenden Modus betrieben wird.

Letzte und neueste Platine ist das Kompass- und Messmodul. Diese Steuerung kann die beiden Seitenruder-Servos im Heck des Modells getrennt ansteuern. Die Kompass-Funktion ist momentan noch nicht realisiert. Auf einer CompactFlash-Karte speichert der Datenlogger alle gemessenen Spannungen, die Impulsbreiten aller benutzten Empfängerkanäle, den Zustand der MultiSwitches und der Wassersensoren. Insgesamt werden alle 200 Millisekunden rund 80 Parameter im Speicher der CompactFlash-Karte abgelegt. Mit einer Kapazität von 16 MB können so etwa 100 Minuten aufgezeichnet werden. Die Auswertung kann später über eine Tabellenkalkulation am PC erfolgen. Mit diesem Hilfsmittel ist es möglich auch schwierigen Fehlern im Modell auf die Schliche zu kommen oder die steuernde Software zu optimieren.

Funktionsübersicht:

1

Auswertung des Servo-Signals von K1/Seitenruder und K4/Geschwindigkeit

2

Decodierung der MultiSwitch1- und MultiSwitch2-Information (Daten und Adressen)

3

Steuerung der Seitenruder-Servos, im Fehlerfall Bypass

4

I²C-Kommunikation mit AD-Wandler MAX1238

5

CompactFlash Interface mit 16 oder 32MB-CompactFlash-Karte

6

Datenspeicherung von ca. 80 Parametern alle 200ms

7

externe Auswertung des Daten-Loggers über excel-Tabelle mit Visual-Basic Macros

8

automatische Fahrt nach Kompass in Planung

Beispiele für Auswertungen aus dem Jahr 2004, die Phasen der statischen Tiefenregelung sind besonders interessant!

CF-Auswertung_040907_1.pdf

CF-Auswertung_040907_2.pdf

CF-Auswertung_040831_1.pdf

In der unteren Auswertung vom 31.08.2004 werden über die MultiSwitches nacheinander die Tiefen 32, 64 und 96cm angefahren. Die violette Linie springt zu Beginn der Auswertung auf den Wert 190mm, dieser Wert kann am Tauchtank normalerweise nicht auftreten und kennzeichnet den Zustand der statischen Tiefenregelung. Die Kontrolle des Tauchtanks ist von Sendervorgabe auf automatische Steuerung umgeschaltet worden. Die gelbe Linie ist die Tiefenvorgabe über die MultiSwitches. Die blaue Linie zeigt die Tiefe an, man sieht deutlich den Einschwingvorgang bei Veränderung der Vorgabe. Die neue Tiefe wird mit 15 Gramm Untertrieb und einer Geschwindigkeit von 3,4cm/s angesteuert. Die orange-farbene Linie zeigt die Position des Kolbens im Tauchtank an, sie wird mit einer Auflösung von 50µm gemessen.